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Panicum capillare subsp. capillare L.Haarästige Rispenhirse

Familie: Poaceae



Beschreibung

Die Haar-Hirse ist schon lange als Art ruderaler Standorte in den tiefer gelegenen Landesteilen bekannt. Wie alle Hirsegräser kann sie insbesondere in Maisfeldern aufgrund ähnlicher Standortspräferenzen und Herbizidresistenz als Unkraut auftreten. Zuletzt zeigten eingehendere Untersuchungen, dass sich unter dieser Bezeichnung noch andere, ähnliche und (zunächst noch) seltenere Arten verborgen haben. Die Eigentliche Haarästige Rispenhirse ist aber meist der häufigste Typ.

Blätter beiderseits langhaarig (2-4 mm); reife Körner forellenförmig, hellbraun, 2-3 mm lang, alle lang gestielt und Ästchen spreizend. Zur Reife fallen die Körner bald aus den (Hüll-) Spelzen heraus.


Anmerkungen

Sehr ähnlich sind die anderen Unterarten (Hillmanii und Barbipulvinatum). Sie besitzen meist kastanienbraune Früchte, im Gegensatz zu den eichelbraunen der (typischen) Haar-Hirse und zu 2-3 büschelartig genäherte Ährchen.

Clements, D. R., Stephen J. Darbyshire, A. D., Cavers, P. B., & Sartonov, A. D. (2004). The biology of Canadian weeds. 127. Panicum capillare L. Canadian journal of plant science, 84(1), 327-341.

Amarell, U., Hoffer-Massard, F., & Röthlisberger, J. (2014). Panicum barbipulvinatum Nash (= Panicum riparium H. Scholz)–Eine übersehene Art in der Schweiz. Bauhinia, 25, 59-68.


Vorkommen

Standorte: Ruderal+Segetal-Standorte

Verbreitung in Baden-Württemberg: Rheinebene Neckarland zerstreut bis verbreitet, sonst selten bis zerstreut, unbeständig

Neophyt in Europa; Herkunft aus dem östlichen Nordamerika.


Kategorie

Panicoideae, Paniceae, Panicinae


Gefährdungseinstufung - Baden Württemberg

* (ungefährdet)

Gefährdungseinstufung - Deutschland

* (ungefährdet)